Neue Katechetin: Martina stellt sich vor

Liebe Freunde in unserer Gemeinde!

 

Als ich im März die Zusage erhielt, in dieser Pfarrgemeinde wohnen und mitarbeiten zu können, habe ich mich sehr gefreut.

 

Ich bin in einem Dorf in Breuberg im Odenwald (Deutschland) geboren und aufgewachsen. Zuletzt habe ich in Limburg an der Lahn gewohnt. Meine Eltern stammen aus Spanien und haben in Deutschland gearbeitet. Meine Mutter kommt aus Sevilla und mein Vater aus Santiago de Compostela. Ich bin 39 Jahre alt und gehöre einer Gemeinschaft gottgeweihten Lebens an, der geistlichen Familie „Das Werk". In dieser Gemeinschaft bin ich ein Mitglied im weiteren Sinn und lebe als gottgeweihte Frau, wie wir so sagen, „in der Welt“. In Madrid mache ich das dreijährige Masterstudium in Kirchenrecht an der Universität Comillas.

 

Besonders freue ich mich über die Jugendlichen unserer Pfarrei, die sich zur Firmvorbereitung angemeldet haben und die ich bis zur Firmung begleiten darf. Dazu muss ich eines sagen: Ich habe viele Jahre in einem Ambiente gelebt, wo Gott keine Rolle spielte. Mit 17, beinahe 18 Jahren, lernte ich Ordensschwestern kennen, die mit mir über Gott sprachen. Sie sagten zu mir: „Gott liebt dich!“. Das hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt nie jemand so gesagt. Ich stellte mir die Frage, wer dieser Gott war, der mich liebte und was ich daraufhin tun sollte? Es interessierte mich. In meiner Berufsschule, ich machte damals eine Banklehre in Deutschland, sprach nie jemand über Gott oder darüber, dass Er sich für uns interessiert. Ich vermisste einen höheren Sinn im Leben. Vor allem wollte ich wissen, ob ich bedingungslos geliebt bin und nicht nur, weil ich modische Kleidung trug, einen guten Schulabschluss oder einen großen Freundeskreis hatte. Ich stellte mir die Frage, ob dieser Gott mich auch dann noch liebt, wenn ich versage oder krank bin. Und im Laufe der Jahre, habe ich IHN kennen gelernt und kann sagen, dass es wahr ist. Gott liebt dich und mich, auch wenn du krank bist oder in den Augen der Menschen versagst. Besonders und erst recht dann! Und ich habe mich in vielen Situationen auf Ihn gestützt. Den jungen Leuten, die ich in diesem Jahr zur Firmung begleiten werde, möchte ich dieses Eine sagen: Gott ist ein Gott, der uns liebt. Der größte Beweis seiner Liebe ist das Kreuz und deshalb brauchen wir uns davor nicht zu fürchten. Das Kreuz und die Eucharistie – sein Leib für uns gegeben. Und das wir werden gemeinsam entdecken!

Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt, könnt ihr mir ans Büro schreiben. 

Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen ein gutes Schuljahr! 

Martina Capeans Ortega 

Kommunion und Firmung in der Santa María

Jedes Jahr werden zahlreiche Kinder und Jugendliche von uns auf die Heilige Erstkommunion und Firmung vorbereitet. Dazu treffen sich die Kinder/Jugendlichen einmal wöchentlich mit unseren Katecheten in unseren Räumlichkeiten.


Der Kommunionkursus beginnt im Oktober und endet mit der Erstkommunion im Mai. Für die Kinder der Schweizer Schule ist die Dauer des Kurses zwei Jahre, das Sprachniveau der Kinder berücksichtigend.

 

Im ersten Jahr ist der Unterricht überwiegend in spanischer Sprache, im zweiten Jahr in Deutsch. Danach werden in regelmäßigen Abständen Treffen für unsere ehemaligen Kommunionkinder in der Postkommuniongruppe organisiert.

 

Die Firmkatechese geht in der Regel etwas über ein Jahr, beginnt im Mai und endet mit der Heiligen Firmung im November des Folgejahres.

 

Für nähere Informationen zu Katechesebeginn, wichtigen Terminen, Gebühren und Fragen zur Anmeldung steht Ihnen unser Pfarrbüro gerne zur Verfügung.

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