Katecheten

Neue Katechetin stellt sich vor

Liebe Gemeinde!

 

Als ich im März 2020 die Zusage erhielt, in dieser Pfarrgemeinde wohnen und mitarbeiten zu können, habe ich mich sehr gefreut.

 

Ich bin in einem Dorf in Breuberg im Odenwald (Deutschland) geboren und aufgewachsen. Zuletzt habe ich in Limburg an der Lahn gearbeitet. Meine Eltern stammen aus Spanien. Meine Mutter kommt aus Sevilla und mein Vater aus Santiago de Compostela. Ich bin 39 Jahre alt und gehöre einer Gemeinschaft gottgeweihten Lebens an, der geistlichen Familie „Das Werk". In dieser Gemeinschaft bin ich ein Mitglied "im weiteren Sinn" und lebe als gottgeweihte Frau, wie wir so sagen, „in der Welt“. Neben der Mitarbeit in der Pfarrei mache ich ein dreijähriges Masterstudium in Kirchenrecht an der Universität Comillas in Madrid.

 

Besonders freue ich mich über die Jugendlichen unserer Pfarrei, die sich zur Firmvorbereitung angemeldet haben und die ich bis zur Firmung begleiten darf. Dazu muss ich eines sagen: Ich habe viele Jahre in einem Ambiente gelebt, wo Gott keine Rolle spielte. Mit 17, beinahe 18 Jahren, lernte ich Ordensschwestern kennen, die mit mir über Gott sprachen. Sie sagten zu mir: „Gott liebt dich!“. Das hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt nie jemand so gesagt. Ich stellte mir die Frage, wer dieser Gott war, der mich liebte und was ich daraufhin tun sollte. Er fing an, mich zu interessieren. In meiner Berufsschule, ich machte damals eine Banklehre in Deutschland, sprach nie jemand über Gott. Ich vermisste einen höheren Sinn im Leben. Vor allem wollte ich wissen, ob ich bedingungslos geliebt war und nicht nur, weil ich modische Kleidung trug, einen guten Schulabschluss oder einen großen Freundeskreis hatte. Ich fragte daher diese Schwestern, ob Gott mich auch dann noch liebt, wenn ich versage oder krank bin. Und im Laufe der Jahre habe ich IHN kennen gelernt und kann sagen, dass es wahr ist. Gott liebt dich und mich, auch wenn du krank bist oder in den Augen der Menschen versagst. Besonders und erst recht dann! Das habe ich oft erfahren.

 

Den jungen Leuten, die ich in diesem Jahr zur Firmung begleiten werde, möchte ich vor allem dieses Eine sagen: Gott ist ein Gott, der uns liebt. Der größte Beweis seiner Liebe ist das Kreuz und deshalb brauchen wir uns davor nicht zu fürchten. Das Kreuz und die Eucharistie – sein Leib für uns gegeben. Und das werden gemeinsam entdecken!

Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt, könnt ihr mir an das Büro schreiben. 

Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen ein gutes Schuljahr! 

 

Martina Capeans Ortega 

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